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Trend
Feintuning Antriebstechnik setzt sich verstärkt fort
Das Feintuning der Antriebstechnik an den Maschinen setzt sich verstärkt fort – das kennzeichnet die aktuellen Planungen der Maschinenbauer für dieses Jahr.
Was bedeutet Feintuning?
20. März 2010 - Feintuning klammert Umrüstungen am gesamten Maschinenpotenzial aus. Stattdessen nehmen sich die Maschinenbauer einzelne Maschinentypen vor. Die Änderungen betreffen dann spezifische Verbesserungen der bisherigen Antriebstechnik. Nur selten wird zu anderen, neuen Antriebstechnologien gewechselt.
Also spezifische Verbesserungen der Antriebstechnik an ausgewählten Maschinen, Feineinstellungen eben, stehen im Vordergrund der Wechselabsichten der Maschinenbauer in diesem Jahr.
Feintuning verstärkt sich aktuell
Mit 43% beabsichtigt fast jeder zweite untersuchte Maschinenbauer Änderungen an der Antriebstechnik ausgewählter Maschinen. Das ist eine deutliche Verstärkung gegenüber dem Vorjahr, als der Wert bei 30% lag.
Worauf sich Feintuning konzentriert
Das Feintuning konzentriert sich auf drei Wechsel der Antriebskomponenten. Diese drei Wechsel sind:
- Integrierte Sicherheitstechnik an Antrieben ersetzt klassische Sicherheitstechnik
- Servos ersetzen Frequenzumrichter
- Integrierte Antriebe (also Umrichter im Motor oder motornah installiert) ersetzen nicht-integrierte Antriebe.
54% der Nennungen der Maschinenbauer, die an der Antriebstechnik etwas ändern wollen, umfassen diese drei Schwerpunkte. Im Vorjahr traten diese drei Schwerpunkte ebenfalls auf, allerdings umfassten sie 71% aller Nennungen. In der Nebenseite haben die Maschinenbauer auch noch „Andere Wechsel“ im Blick, die 17% aller Nennungen auf sich vereinen.
Weitere Wechsel zu Torquemotoren...
Weitere Wechsel sind in der Grafik unter "Andere Wechsel" zusammengefasst und betreffen
- neuen Geräte-Generationen bzw. Produktversionen
- Torquemotoren und
- Linearantrieben.
Das Feintuning ist also in diesem Jahr breiter gestreut, vielseitiger und beschäftigt fast jeden zweiten Maschinenbauer.
Der Wechsel von Antriebslieferanten
Mit 52% der änderungswilligen Maschinenbauer will eine Mehrheit das Feintuning mit dem bisherigen Antriebslieferanten realisieren.
Repräsentative Ergebnisse
Diese Ergebnisse basieren auf der aktuellen Studie von Quest TechnoMarketing „Was der Maschinenbauer in der Automatisierungstechnik 2010 ändern will“. Sie sind repräsentativ, weil sich an ihr 36% der Maschinenbauer mit 100 und mehr Beschäftigten in 10 Branchen beteiligt haben, das sind knapp 250 Firmen.

