Elektroinstallateurmeister Karl-Heinz Weigelt berichtet

Beschwerdebriefe an die Telekom zur Umstellung auf VoIP

Antwortbrief der Telekom an Herrn Weigelt
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Auf seinen Beschwerdebrief an den Vorstand der Telekom zu Pannen bei der Umstellung von ISDn auf Voice-over-Internet erhielt Herr Weigelt diese Antwort von der Telekom (Bild links. Übrigens zwei Jahre, am 14. Mai 2018 kümmerte sich die Telekom doch wieder um diese Angelegenheit - und zwar in der Form eines Hinweises, Kundennummer und Namen im Telekom-Brief aus Gründen des Datenschutzes zu entfernen. Solche Prioriäten sind ein Hohn auf den Albtraum, den Herr Weigelt mit der Telekom erlebte).


Darauf anwortete Herr Weigelt am 17. Mail 2016 als Weiterleitung zu einer Aufsichtsratsbeschwerde (Abdruck mit freundlicher Genehmigung von Herrn Weigelt):

- z. Hd. Geschäftsleitung
- z.Hd. Frau xxxxx
- z.Hd. Frau xxxxx    


solch eine Reaktion hatte ich nicht erwartet.  


NATÜRLICH konnten Sie mich nicht erreichen, der Anschluß war ja nicht in Ordnung. Ihre Mitarbeiter hatten mehrfach meine Handynummer aufgenommen, hätte dann wohl geklappt.Und das Wort "Zugangsdaten" hat für mich mittlerweile etwas Bedrohliches. Deshalb fange ich nochmal ganz von vorne an.....  


Irgendwann Ende 2015/Anfang 2016 rief mich einer Ihrer Mitarbeiter an und setzte mich davon in Kenntnis, dass die bisher benutzte ISDN-Technik demnächst abgeschaltet wird und gegen VoIP ersetzt wird. Er machte mich darauf aufmerksam, dass ein neuer Router benötigt wird, welchen ich selbst einbaue und programmieren könne. Dies sagte mir aber aufgrund früherer schlechter Erfahrungen nicht zu und ich buchte den Komplettservice für € 99,00 incl. Montage und Programmierung dazu.  


Wohl investiertes Geld.... obwohl.....  


Am 16. März besuchte mich erstmals einer Ihrer Mitarbeiter, mit vollem Elan, jedoch wohl ohne Ahnung....


Nach 4 Stunden vergeblichen programmierens gab er auf, schaltete die Anlage in der Zentrale (wo auch immer) wieder auf ISDN und verschwand mit der Zusage, man kümmere sich und melde sich.


Einige Wochen später, es war immer noch nichts geschehen, rief ich bei der Störungsstelle an. Dort wurde mir ein Techniker versprochen, der auch kam, jedoch die Zugangsdaten suchte. Waren weg, hatte wohl der erste Techniker mitgenommen. Darauf hin wurde diese Daten neu zugesandt, in Form einer Mail, welche ich öffnen konnte, nachdem ich das Passwort in die PDF-Datei eingegeben hat. Der Mitarbeiter versuchte dann die Einrichtung mit den neuen Zugangadaten erneut, scheiterte auch und verschwand.


Dann passierte der Super-Gau: Der nächste Techniker war ebenfalls nicht in der Lage, mit den Zugangsdaten die Anlage zu konfigurieren, schaltete aber wohl falsch um, und mein Anschluß war tot.


Nach ca. 2 Stunden rief ich die Störungsstelle erneut an und schilderte mein Problem. Meiner Bitte, umgehend die Sache wieder rückgängig zu machen und eventuell den Techniker nochmal damit zu beauftragen, wurde mir nur gesagt, das ginge nicht, ich benötige neue Zugangsdaten (das HB-Männchen stieg auf...) . Auch liege keine Störung vor, ich bräuchte ja neue Zugangsdaten. Ohnmächtig akzeptierte ich das. Was blieb mir auch weiter über. Netterweise schlug mir der Mitarbeiter vor, diese Nummer auf die in meinem Geschäft befindliche Rufnummer zu legen, damit ich wenigstens erreichbar bin.


Soweit, so schlecht. Nach weiteren 50 Minuten war die Weiterschaltung immer noch nicht eingerichtet. Bei einem weiteren Anruf sagte mir ein anderer Mitarbeiter, dass keine Weiterleitung eingerichtet wurde. Das wurde dann allerdings sofort erledigt.


Wenn Sie jetzt glaube, alles wäre locker, sehen Sie sich getäuscht: In den folgenden 2 Wochen habe noch 2 oder 3 Techniker die Einrichtung versucht, es klappte nicht, und was glauben Sie wohl, warum: Die Zugangsdaten wären falsch! Nachdem ich am letzten Freitag von Pontuis nach Pilatus telefoniert habe haben sich endlich 2 Mitarbeiter für mich eingesetzt, und zwar wie folgt: Frau ....., welche schon bestürzt über die Sache war verband mich mit der Abteilung, welche für meine Telefonanlage zuständig war. Dort konnte ich - endlich - jemanden erreichen, der mir helfen konnte: Herr ... (an diese Stelle nochmal meinen herzlichsten Dank an den überaus engagierten und kompetenten Mitarbeiter!). Nachdem ich ihm die Sache kurz geschildert hatte, wusste er schon, was die Techniker falsch gemacht hatten. Er hat die Einrichtung von der Ferne aus vorgenommen, und nach etwas über einer Stunde funktionierte alles einwandfrei.


Hat auch nur 15 Tage gedauert.  


Nun werden mir wohl die € 99,00 für die Einrichtung berechnet. Ich möchte Sie bitten, diesen Betrag gutzuschreiben. Dann berechne ich Ihnen auch nicht meine Zeit, welche ich aufgrund der Unfähigkeit Ihrer Techniker am Telefon verbringen musste.  


Ansonsten: Solch eine Behandlung darf es einem Kunden gegenüber nicht geben. Hätte ich den richtigen Mitarbeiter nicht zufällig doch noch erreicht, wären wir immer noch nicht weiter.  


Viele Grüße  

Elektroinstallateurmeister  Karl-Heinz Weigelt


Internet www.haushalttechnik-weigelt.de

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