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Produktsegmente Werkzeugmaschinen 2017

Produktion und Umsatz der Branche Werkzeugmaschinen prägen fünf ihrer zehn Produktsegmente

Symbolbild Werkzeugmaschine

Die Vielfalt der zehn Produktsegmente von Werkzeugmaschinen ist mit stärkeren und schwächeren Positionen in der Branche im Hinblick auf Stückzahlen und Umsatz verbunden.

15. Oktober 2018 -  Die Branche der Werkzeugmaschinen umfasst die Vielfalt von zehn Produktsegmenten. Das sind in alphabetischer Reihenfolge die Produktsegmente
 

  • Bearbeitungszentren, Mehrwegemaschinen und Transferlinien
  • Biege-, Abkant- und Richtmaschinen
  • Bohr-, Fräs- und Gewindeschneidemaschinen
  • Drehmaschinen
  • Entgrat- und Schleifmaschinen
  • Hobel- und Sägemaschinen
  • Scheren, Lochstanzen und Ausklinkmaschinen
  • Schmiedemaschinen und Pressen
  • Werkzeugmaschinen zum Abtragen von Stoffen aller Art 
  • Andere Werkzeugmaschinen zur spanlosen Bearbeitung.  


Die Position jedes dieser Produktsegmente ist in der Branche unterschiedlich, je nachdem, ob man den Anteil an Stückzahlen am Gesamtausstoß der Branche betrachtet oder ihren Wertanteil am gesamtem Produktwert der Branche.


Dieser Report ordnet die Produktsegmente entsprechend ihrer Bedeutung für Produktion und Wert1 bzw. Umsatz der Branche ein.

Produktsegmente Werkzeugmaschinen 2017.

Drei Produktsegmente machen bereits 61% der gesamten Produktion der Branche aus. Diese produktionsdominierenden Produktsegmente sind
 

  • Schmiedemaschinen und Pressen (27% Stückanteil)
  • Entgrat- und Schleifmaschinen (20%)
  • Bohr-, Fräs- und Gewindeschneidemaschinen (14%).  


Ihr Wertanteil liegt mit 29% deutlich niedriger.  


Fügt man zu diesen drei produktionsdominierenden Produktsegmenten zwei weitere Produktsegmente hinzu, nämlich Bearbeitungszentren und Drehmaschinen, so steigt der Wertanteil dieser fünf Produktsegmente auf 70%.  


Fazit: Produktion und Wert bzw. Umsatz der Branche prägen maßgeblich fünf, also die Hälfte der Produktsegmente. Diese fünf Produktsegmente umfassen 72% der Stückzahlen der Branche und 70% ihres Wertes bzw. Umsatzes.

 


1 Als Wert bestimmt die amtliche Statistik die zu Verkaufspreisen bewertete Produktion ohne Umsatzsteuer. Der Unterschied zum Umsatz liegt hauptsächlich in Lagerveränderungen, kann also mit großer Näherung als Umsatz aufgefasst werden.

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